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Reinheit im Herzen der Alpen


Geschmack

Jedes Mineralwasser ist einzigartig

In der grossen Familie der natürlichen Mineralwässer schmeckt keines wie das andere.

 

Mineralsalze und der Geschmack des Wassers

Neben den positiven Eigenschaften der Mineralsalze für den menschlichen Oganismus bestimmen sie auch den Geschmack des Wassers - und zwar jedes der Salze auf seine eigene Weise. Die Menge sowie das Verhältnis unter den natürlich vorhandenen Mineralsalze verleihen einem Mineralwasser seinen besonderen Geschmack und seine spezifische Identität im Mund der Person die es trinkt. Beispielsweise wird ein leicht bitterer Geschmack durch ein bestimmtes Mischungsverhältnis von Kalzium und Magnesium hervorgerufen.

 

Wasserdegustation

Je nach seiner Zusammensetzung kann uns Mineralwasser den Eindruck einer leichten „Salzigkeit“, manchmal einer leichten „Säure“ oder von „Mineralien“ vermitteln. Es existieren viele feine Nuancen, welche von einem aufmerksamen und geübten Verkoster wahrgenommen werden können.

Der Geschmack ist aber nicht der einzige unserer fünf Sinne, der beim Trinken von natürlichem Mineralwasser angesprochen wird.  Es entsteht dabei auch ein taktiler Eindruck: Unsere Schleimhäute erkennen unterschiedliche Texturen, so dass wir ein Wasser als „beissend“, „leicht“ oder „pikant“ usw. empfinden.

Beim Versuch den Inhalt eines Glases Wasser zu riechen (so wie dies beim Wein praktiziert wird) nimmt unsere Nase nur wenig wahr - Nichts spricht sie „direkt“ an. Beim Trinken dagegen wird die Nase „indirekt“ durch Gerüche erregt, die nur „retronasal“ wirken: Diese Gerüche werden als Aromen bezeichnet. Die wahrgenommenen Aromen stammen von flüchtigen Molekülen im Wasser welche je nach der Temperatur des Wassers unterschiedlich sind.

 

Das Vokabular für die Verkostung von Wasser

Wie für Schokolade, Wein oder Tee gibt es auch für Mineralwasser ein bestimmtes Vokabular zur Beschreibung.

Beurteilung des vom Wasser vermittelten Gesamteindrucks:

  • Hart oder weich: Im ersten Fall bleibt das Wasser haften und seine Aromen nehmen den Mund ein. Im zweiten Fall ruft das Wasser keine bestimmte Reaktion hervor.
  • Ausgewogenheit: Keine Geschmacksnote überdeckt die restlichen Wahrnehmungen.
  • Frische: Das Wasser erzeugt im Gaumen ein Gesamtempfinden von Frische.
  • Lang oder kurz: je nachdem ob das Wasser im Mund nach dem Schlucken einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt.

Beschreibung des Geschmacks und der Aromen des Wassers:

  • Sauer oder alkalisch: je nachdem, ob die Zunge einen sauren oder einen dazu entgegengesetzten Geschmack empfindet (im zuletzt genannten Fall manchmal als Kohlensäuregeschmack bezeichnet).
  • Süsslich: Das Wasser hat einen alkalischen und gleichzeitig einen leicht süsslichen Geschmack.
  • Felsig: Das Wasser ist kieselsäurehaltig und hat einen Geschmack von Silex oder Feuerstein.
  • Salzig: Das Wasser hat einen dominanten Salzgeschmack, der durch einen hohen Gehalt an Chlorid und an Natrium oder durch einen hohen Gehalt an Mineralsalzen hervorgerufen wird (stark nach Salz schmeckendes Wasser).

Beschreibung der Textur des Wassers oder des taktilen Empfindens im Mund:

  • Schwer / leicht: je nachdem, ob das Wasser, wenn man es im Mund bewegt, anscheinend dieser Bewegung widersteht oder ob es auf diese Bewegung nicht reagiert.
  • Glatt: wenn das Wasser im Mund leicht fliesst
  • Rau: wenn das Wasser im Mund nicht gut fliesst.

 

Servieren von Mineralwasser

Die Mineralwasserflasche sollte geschlossen auf den Tisch gestellt werden: Dies ist eine Garantie für die Reinheit, die Qualität und die Herkunft des Mineralwassers.

Kohlensäurehaltiges Mineralwasser sollte eine Temperatur von 8-12 °C haben, wenn es konsumiert wird. Stilles Mineralwasser sollte bei seinem Verzehr in einem temperierten Raum „Zimmertemperatur“ (15-18°C) angenommen haben. Die Temperatur wirkt sich nämlich auf den Geschmack und das Aroma im Mund aus.

Wie bei Wein hat die Form des Glases, aus dem getrunken wird, einen Einfluss auf den Geschmack. Gläser aus feinem Kristall steigern den Genuss. Gläser mit einer leicht offenen Ausbauchung leiten das Wasser zu allen Stellen der Zunge, so dass der Geschmack des Wassers am stärksten wahrgenommen werden kann.

Um den Geschmack von Mineralwasser nicht zu verfälschen, sollte man die verwendeten Gläser mit warmem Wasser von Hand spülen. Weiter sind Geschirrspülmittel zu meiden, welche einen unerwünschten Geschmack hinterlassen, da dieser in Anbetracht der feinen Aromen des Wassers oftmals wahrnehmbar ist. Sofern nicht ausdrücklich vom Kunden verlangt raten wir auch auf Zitronenscheiben zu verzichten.

 

Mineralwasser als passender Begleiter

Je lieblicher und neutraler ein Mineralwasser ist, desto besser passt es zu Wein. Deshalb sollte man ein kohlensäurehaltiges Wasser nicht als Begleiter für Weisswein und Champagner empfehlen. Ausserdem sollte man darauf verzichten, ein Wasser mit einem hohen Gehalt an Mineralsalzen als Begleitung für Rotwein zu trinken: Dadurch würde die Wirkung der Gerbstoffe im Wein verstärkt werden, so dass ein bitterer Geschmack im Mund zurückbliebe.

Stille und liebliche Wässer sind insbesondere für Speisen zu empfehlen, die „einen Hauch von Süsse“ haben: Desserts, aber auch Krustentiere, Pferdefleisch und alle „süssen“ Beilagen, wie beispielsweise Kartoffeln oder bestimmte Gemüsesorten (Erbsen, Karotten).

Wasser ist immer ein idealer Partner, um beim Essen Pausen einzulegen: sei es zu Beginn, zwischen zwei Gängen oder um von einer aromatischen Kombination zu einer anderen überzugehen - es kann auch als als Mittel zur erneuten Stimulierung der Geschmacksnerven dienen.

 


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